Antrag Fütterung von Wildtieren

Die Fraktion der Grünen hat den Antrag an den Brüggener Gemeinderat gestellt, dass die gültige ‚Satzung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung‘ in punkto Fütterung wild lebender Tiere angepasst werden soll. Die seit dem Jahr 2000 unverändert gültige Satzung besagt, dass das Füttern wild lebender Katzen und Tauben im Gemeindegebiet untersagt ist. Im Umkehrschluss bleibt es damit erlaubt, andere Wildtiere zu füttern.

Das Füttern wild lebender Tiere mit unpassendem Futter (Speisereste, Brot usw.) kann zu erheblichem Leid bis hin zum qualvollen Tod der Tiere führen. Überpopulationen durch unsachgemäßes Anfüttern von Wildtierbeständen führen zugleich zu Schäden an öffentlichem oder privatem Eigentum. Beispiele sind unterhöhlte Uferböschungen oder die Überdüngung von Gewässern durch Koteintrag. So ist beispielsweise eine Nutra-Population am Burgweiher infolge einer nach Augenzeugenberichten täglichen Fütterung mittlerweile auf mindestens 20 erwachsene Tiere angewachsen.

Nach dem Antrag der Grünen-Fraktion soll von der auf alle wild lebenden Tiere erweiterten Satzung nur das (winterliche) Füttern von Kleinvögeln ausgenommen sein.

Zum Direktaufruf der eingereichte Antrag im PDF-Format.

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