Ausrufung des Klimanotstands beantragt

Im Dezember 2018 legte der ‚Club of Rome‘ dem Europäischen Parlament seinen ‚Climate Emergency Plan‘ (Klima-Notstands-Plan) vor. Daraus leiteten europaweit bereits zahlreiche Städte ihre Handlungsziele zu eigenen Maßnahmen ab. Als erste deutsche Stadt reagierte am 2. Mai 2019 Konstanz in Baden-Württemberg, 14 Tage später folgte Tönisvorst als erste Kommune im Kreis Viersen.

Mit heutigem Tag richtete die Brüggener Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ihren Antrag zur Ausrufung des Klimanotstands an Bürgermeister und Gemeinderat. Zu einem angehängten Katalog von Maßnahmen suchen die Initiatoren den Dialog mit den anderen Ratsfraktionen.

Unter anderem sollen selbstgesteckte Klimaziele definiert und die vakante Stelle der Klimamanagerin umgehend neu besetzt werden. Das seit 2013 bestehende Klimaschutzkonzept der Gemeinde soll fortgeschrieben und bei allen Entscheidungen des Rates und seiner Ausschüsse sollen hinsichtlich Klima-, Natur- und Artenschutz positive Lösungen bevorzugt werden.

Aktualisierung: Eine Überweisung des Antrags in den zuständigen Ausschuss für Bauen und Klimaschutz erfolgte in der Gemeinderatssitzung am 3. Juli.

Antrag im Wortlaut als Original-PDF

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