Antrag: Tierheimhunde steuerfrei

Vor fünf Jahren lehnte der Brüggener Gemeinderat den Antrag ab, Hunde für ein Jahr von der Hundesteuer zu befreien, wenn sie zuvor aus dem Tierheim geholt wurden. Seither führten zahlreiche Städte und Gemeinden diese Hilfe zur Vermittlung von Tierheimhunden ein. Deshalb haben die Brüggener Grünen ihren Antrag nun erneut gestellt. Ziel sei es, sowohl die Allgemeinheit von den Kosten für die Unterbringung zu entlasten, als auch den Tieren einen Aufenthalt im Tierheim zu ersparen. Für den ersten Hund in einem Haushalt fallen in der Burggemeinde 78,00 EUR Hundesteuer pro Jahr an. „Bei jährlichen Kosten von fünfhundert bis tausend Euro für Futter, Ausstattung und Versicherung fällt der Steuerbetrag nicht sehr ins Gewicht“, meint Fraktionsvorsitzender René Bongartz, „allein das Wissen darum, dass es die Steuerentlastung gibt, wird aber für viele ein Anreiz für einen Besuch im Tierheim sein.“

Offen bleibt im Antrag, für welche Tierheimhunde die Steuerbefreiung gelten soll. Die Grünen bitten Rat und Verwaltung abzuwägen, ob nur Tiere aus dem für Brüggen zuständigen Matthias-Neelen-Tierheim in Lobberich, aus dem Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen oder ganz Deutschland begünstigt sein sollen. Allein, dass für die Steuerbefreiung ein Beleg des Tierheims vorliegen muss, machen sie zur Vorgabe in ihrem Antrag.

Die erste Sitzung des Gemeinderates findet 2020 erst Ende Februar statt. Dann wird der Antrag zur Beratung eingebracht.

Antrag ‚Steuerbefreiung Tierheimhunde‘ als Original-PDF

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