Grüne für Interkommunales Bad

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat sich frühzeitig für eine gemeinsame Bäder-Lösung mit Niederkrüchten und möglichst auch mit Schwalmtal ausgesprochen. Sie sieht sich durch die Machbarkeitsstudie und die Wirtschaftlichkeitsanalyse der Firmengruppe Krieger nun um so mehr in ihrer Haltung bestätigt. Demnach stellt die Summe aus Herstellungs- und Betriebskosten für das Interkommunale Bad auf dem Gelände der ehemaligen Brimges-Ziegelei die für den Gemeindehaushalt wirtschaftlichste Lösung dar.

Das Brimges-Grundstück liegt auf Niederkrüchtener Gemarkung und ist zu Fuß vom Brüggener Ortskern aus zu erreichen. Die aktuellen Eigentümer wollen das Areal der Gemeinde Niederkrüchten schenken – mit Grunderwerbs-Nebenkosten ist dennoch zu rechnen. Zudem könnte das Grundstück aufgrund seiner industriellen Vergangenheit belastet sein. Deshalb machen die Grünen die gesamte Projektierung von einer Untersuchung des Geländes auf Altlasten und der so genannten ‚Stellungnahme der Träger öffentlicher Belange‘ abhängig. Solche Stellungnahmen sind für einen Bebauungsplan üblich. Darunter fallen auch Expertisen zur Tier- und Pflanzenwelt.

Dem Wunsch der Brüggener Grünen nach soll das ‚Bad für den öffentlichen Badebetrieb‘ von drei dezentralen Angeboten für den Schul- und Vereinssport flankiert werden. Als Standorte für Lehrschwimmbäder kommen die Schulstandorte Bracht, Elmpt und das Solarbad in Waldniel in Frage. Ob dies alles im Rahmen der veranschlagten 21,4 Mio. Euro möglich ist, soll mit den Architekten und Ingenieuren geklärt werden. Mehr dazu in der unten verlinkten Stellungnahme.

Von den anderen Fraktionen des Gemeinderates erhofft sich die Grüne Ratsfraktion, dass es einen gemeinsamen ‚Gesprächsführungsauftrag‘ an die Verwaltungsspitze gibt. Obwohl aus dem Waldnieler Rathaus bislang andere Signale zu vernehmen waren, soll alles versucht werden, um Schwalmtal als dritten Partner ins Bad zu holen.

Das Original der Stellungnahme als PDF.

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