Interkommunaler Heimatpreis

Die Amtszeit der jetzigen Landesregierung reicht bis ins Frühjahr 2022. Für die kommenden vier Jahre stehen Heimatministerin Scharrenbach 150 Millionen Euro für ihr so genanntes ‚Heimatförderprogramm‘ zur Verfügung. Ein Element des Programms möchten die Brüggener Grünen nutzen, um die Zusammenarbeit der Schwalmgemeinden zu verstärken. Pro Jahr und Gemeinde stehen 5.000,00 EUR zur Verfügung, um damit einen Heimatpreis auszuloben. Begünstigt sein sollen innovative, im Schwerpunkt ehrenamtliche Projekte zum Thema Heimat. Daraus könnte nach dem Grünen Ratsantrag gemeinsam mit Schwalmtal und Niederkrüchten ein interkommunaler Heimatpreis geformt werden. „Wir sind uns sicher, dass sich in den Schwalmgemeinden jedes Jahr ein lohnenswertes Projekt finden lässt, dass 15.000 EUR Zuschuss gut gebrauchen kann“, bemerken die Antragsteller. Ob das in gleicher Qualität möglich wäre, wenn man den eigenen Anteil jedes Jahr innerhalb der Gemeinde los werden müsste, wird bezweifelt. Die Gemeinde soll nun ihren Förderanteil abrufen und mit den Nachbarn erörtern, ob ein interkommunaler Heimatpreis an allen Schwalmufern auf Gegenliebe stößt.

Hier der Originalantrag im PDF-Format.

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